Archiv für Juli 2013

Protestmarathon im Wendland

Hier eine Info von ausgestrahlt:

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg startet in einem Monat
einen 24-stündigen Protestmarathon um die Atomanlagen in Gorleben, um vier
Wochen vor der Bundestagswahl daran zu erinnern, dass wir den längeren
Atem im Gezerre um Gorleben haben werden.

Entlang der Lauf-, Reit-, Skate-, Walk-Strecke soll es am 24. und 25.
August zahlreiche Aktionen geben, und die BI lädt dazu Anti-AKW-Gruppen
aus dem ganzen Land ein. Der Aufruf:

* nehmt mit Eurer Gruppe / Initiative aktiv an der Umrundung der Anlagen
teil ( Solilauf – Radeleinlage…. lasst eurer Fantasie freien Lauf )
* macht einen Infostand, um eure Arbeit zu präsentieren
* kommt einfach vorbei, um alte FreundInnen und WeggefährtInnen zu treffen

Um Rückmeldungen und Anmeldungen bittet:
torben.klages@bi-luechow-dannenberg.de

Weitere Infos:
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=28

Für alle Menschen, die eine längere Anfahrt haben, besteht die Möglichkeit
traditionell auf dem Gelände der Familie Wiese in Gedelitz zu zelten.

Beste Grüße

Stefan Diefenbach-Trommer
und das ganze .ausgestrahlt-Team

Sitzung der Infokommission Neckarwestheim

Dies könnte auch für uns interessant werden, wenn es um den Rückbau Biblis geht
Kürzlich fand in Neckarwestheim wieder die “Infokommission” statt. Es ging unter anderem um die Vorbereitung des Rückbaus des stillgelegten Reaktors GKN I, um die Katastrophenschutzplanung am Standort sowie auf Initiative des BBMN um die Kinderkrebsstudie des Mainzer Kinderkrebsregisters
.http://www.bbmn.de/2013/07/sommersitzung-der-infokommission-neckarwestheim/#more-2201

Gutachten zu Flugzeugabstürzen auf AKWs Deutschland


Das Gutachten wurde im Auftrag von ausgestrahlt erstellt

AKWEnde-Rundbrief 119 v. 19.7.13

Das Endlagersuchgesetz wird das Atommüllproblem nicht lösen !

Das Endlagersuchgesetz wird das Atommüllproblem nicht lösen!

Presseerklärung vom 05.07.13 der Anti-AKW Initiativen im Raum Rhein-Main-Neckar

Im Rahmen des sog. Atomausstiegs ist heute das neue Endlagersuchgesetz durch den Bundesrat verabschiedete worden. Das Gesetz, getragen von CDU, Grünen/Bündnis90, SPD und FDP soll der Öffentlichkeit suggerieren, es gäbe kein Problem mehr, mit dem hoch-radioaktiven, für Jahrtausende strahlenden Atommüll, weil mit dem Gesetz ja ein Weg zur „sicheren Lagerung“ vereinbart wurde.
Tatsächlich gibt es nach wie vor weltweit keine sichere Lagerung für hochradioaktiven Atommüll und wird es auch nicht geben.
Es ist überhaupt nicht absehbar, was die risikoärmste Vorgehensweise beim Umgang mit den Atommüll sein wird. Doch durch die Politik wird bereits ein Gesetz verabschiedet, was die wesentlichen Punkte der Standortsuche bereits festlegt, bevor die Kommission arbeitet. Ein explizites Exportverbot für Atommüll wurde nicht festgeschrieben. Wenig konkretes steht im Gesetz zur Öffentlichkeitsbeteiligung. Doch festgelegt wurde, dass ein neues Bundesamt für kerntechnische Entsorgung entstehen soll, mit weitreichenden Befugnissen.
Fakt ist: jeden Tag wird in neun AKW weiter Atommüll produziert. Unklar ist, was mit den Castor-Behältern aus La Hague und Sellafield geschehen soll.
Auch für den Süden Hessens ist das Thema Atomkraft/Atommüll nicht vom Tisch. Zur Zeit stehen im AKW Biblis 51 Castoren mit hoch-radioaktiven Atommüll. Zu diesen kommen laut Werksangaben weitere 53 Castoren hinzu. Damit wird der Zwischenlagerstandort Biblis mit dem Zwischenlager Gorleben (131 Castoren) vergleichbar. An beiden Standorten stehen die Castoren unzureichend gesichert in oberirdisch Hallen.
Mit dem sogenannten Atomausstieg hat sich nichts geändert. Die Laufzeiten für die deutschen AKW haben sich im Vergleich zu den Stilllegungsplänen von SPD und Grünen von 2001 sogar verlängert.
Eins steht fest, solange weiter hochradioaktiver Atommüll produziert wird und Atommülltransporte stattfinden wird Widerstand geleistet. Egal woher oder wohin, Castortransporte werden blockiert.
Eine ernsthafte Diskussion und Klärung zum langfristigen Umgang mit dem Atommüll kann es erst geben, wenn alle AKW stillgelegt sind!

Deshalb fordern wir:

Sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke!
Keine weiteren Atommülltransporte!
Erstellung eines radioaktiven Gesamtkatasters für jede atomare Anlage!

AKU Wiesbaden, AK gegen Atomanlagen Frankfurt, AK.W.Ende Bergstraße, atomkraftENDE.darmstadt

Pressekontakte:

Dr. Michael Wilk, Tel.: 0171/4548280

Evelin Pfister, Tel.: 0611/4479933

Ralf Peters, Tel.: 0179/ 6926690

AKWEnde-Rundbrief 118 v.29.6.13

Wir haben den längeren Atem !

Wir haben den längeren Atem!

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/dateien/2012/02/demo_gorleben_01.jpg

Aktion 24./25.08.

Bis zur Sommerpause will der Bundestag ein “Standortsuchgesetz” für ein Atommüll-Endlager beschließen.
Angeblich wird die Endlagersuche neu gestartet. Doch schon die
Frage, wohin mit den Castoren, führt zum Parteienstreit.

Die Auseinandersetzung um Gorleben ist noch lange nicht beendet, sondern geht nur in die näXte Runde:
Wir starten zum Widerstandsmarathon. Fußgänger, Dauerläufer, Fahrradfahrer, Reiter… umrunden 24 Stunden lang –
bei Tag und in der Nacht – die Atomanlagen in Gorleben.

Der Streit wird nicht allein um den Schwarzbau, das sogenannte
Erkundungsbergwerk, geführt.
Castor-Halle, Fasslager, PKA und Erweiterungsbauten werden mit
umrundet. Wir richten den Fokus auf den gesamten Atomkomplex!

Infostände, Musik, Volxküche, Poetryslam, Filmnacht, Biosaft,
Trommelsession

24. August 13 Uhr: Start des Widerstandsmarathons –
Ende 25. August 13 Uhr.

Gleich danach geht es weiter: Es folgt der 200. “Endlagerspaziergang” und um 14 Uhr gibt es die
Gelegenheit zum Gorlebener Gebet an den Atomanlagen, ausgerichtet von Amnesty International aus Lüneburg.

Stoppt die Atomindustrie – Gorleben soll leben!

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/dateien/2012/02/demo_gorleben_01.jpg