Archiv für Dezember 2011

„Republik Freies Wendland“


Dia-Vortrag von AK.W.ENDE Bergstraße:
„Republik Freies Wendland“
Castor 2011 – Was ist los in und um Gorleben ?


am 25.01.2012 um 19 Uhr im „Faktoreikeller“, Bensheim

Gorleben – der Schwarzbau der Nation als politisch gewollter Endlager- Standort für hochradioaktive Abfälle einer Atomwirtschaft, für die Maximalprofite alles – die Lebensinteressen der dort lebenden Menschen nichts bedeutet …
Gorleben – ein Zwischenlager für strahlende Castoren, dem Rest-Müll aus den Atom-Bomben-Fabriken Europas …
Gorleben – jährliches Aufmarschgebiet der Truppen des Atomstaates …

Wie leben die Menschen dort im ständigen Ausnahmezustand ? Wie nehmen sie die Atompolitik des Staates wahr ?
Wie verändern sich ihre Beziehungen zu diesem Staat ? Wie verändern sich ihre Beziehungen zueinander ?

Ingo von AK.W.Ende war zwischen dem 24.11. und 28.11.2011 vor Ort und hat einige interessante und eindrucksvolle Moment-Aufnahmen des Protestes und des solidarischen Zusammenhalts gesammelt. Fazit:
„Wir brauchen eine Kultur des Widerstandes und können von den
Wendländern viel lernen – echtes Leben statt dünner Fernsehbrühe !“

AK.W.ENDE Bergstraße
c/o Ingo Hoppe
06252 966783
0170 3229316
akwende@​googlemail.​com
www.AKWende.blogsport.de
http://www.facebook.com/pages/AKWEnde-Bergstrasse/143900759031861

Rundbrief Nr. 79 vom 8.12.11

Rundbrief Nr. 78 vom 2.12.11

AKW Biblis: Wir fordern Rückbau sofort !

Pressemitteilung von „AK.W.ENDE Bergstraße“ vom 30.11. 2011
zu den falschen Stilllegungsplänen von RWE für das AKW Biblis !

RWE hat nun nach Monaten die Katze aus dem Sack gelassen:

30 Jahre versiegeln statt mit dem sofortigen Rückbau zu beginnen

- wie von uns Bürgerinitiativen, sowie von LINKEN, SPD, GRÜNEN,
Gewerkschaften und Umweltverbänden seit langem gefordert.

„In 30 Jahren“ stellen die Konzernherren in Aussicht, den strahlenden Müll
ihrer ausgeschlachteten Schrottmeiler nach „Schacht Konrad“ zu exportieren
und den Menschen dort vor die Füße zu werfen.

Bis dahin soll eine Billig-Variante des „Kalten Einschlusses“ angewendet
werden – die sog. „Versiegelung“.

Die Absicht liegt klar auf der Hand:

Einsparen der Rücklagen in Höhe von zig Milliarden und deren Umlenkung für
die Marktsicherung der zukünftigen Energie-Erzeugung

z.B. durch Bau und Betrieb riesiger Off-Shore-Windkraft-Anlagen an den
Küsten.

Der Rückbau wird auf den „St.Nimmerleinstag“ verschoben und vergessen.
Wir in der Region hingegen fordern:

- Sofortige Einleitung des völligen Rückbaus bis hin zur „Grünen Wiese“

- Dazu umgehende Einreichung der Stilllegungsgenehmigung mit

- Finanzierungsplan (volle Kosten für RWE)

- Zeitplan (so schnell wie möglich)

- Ablaufsplan (was kann jetzt schon weg)

- Personaleinsatzplan (wer, wieviel, wann)

- Lagerungsplan (eventuell neue Hallen …)

Es muss Schluss sein mit den ständigen Verzögerungen, um Geld zu sparen und
von der eigenen Verantwortung für Entsorgung und Lagerung abzulenken.

Die Menschen in der Region fordern endlich Klarheit darüber wann Sie wieder
ohne die Bedrohung durch das AKW leben können.

Zwischenlager Biblis bis 2046 genehmigt

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat das Zwischenlager am AKW Biblis
für 40 Jahre genehmigt, konkret heißt das, RWE kann das Lager
bis zum Jahre 2046 benutzen.
Der Kreis Bergstrasse, der damals die Baugenehmigung an die Betriebsgenehmigung
für das AKW gekoppelt hatte, will gegen diese Entscheidung,
wohl politisch und juristisch vorgehen.
Der Kreistag wird sich damit am 12.Dezember auf seiner nächsten Sitzung befassen.
Quelle:
http://www.echo-online.de
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