Archiv für September 2011

Für ein JUZ in Bensheim-gegen die Kriminalsierung von Jugendlichen


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Zeigt Euch solidarisch und unterstützt diesen Aufruf !

Halber Atomausstieg – und jetzt ?

Der AK.W.Ende ladt zu einer Veranstaltung mit
Jochen Stay von .ausgestrahlt ein.
Halber Atomausstieg – wie weiter ?
Neue Herausforderungen für die Anti-AKW-Bewegung
2. November 2011
19 Uhr
Kolpinghaus Bensheim

29. Oktober 2011 – Castorstreckenaktionstag

Auch dieses Jahr wird es einen
Castorstrecken-Aktionstag geben,
und zwar am 29. Oktober 2011
Erste Infos hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/aktionstag-2910.html
Auch hier in der Region wird es Aktionen geben,
näheres demnächst hier.

Castor 2010 – Der Film

Zur Einstimmung auf den Herbst,
wenn der Castor wieder rollt.
Castor 2010 – Der Film
45 Minuten – spannend, lehrreich,empfehlenswert

„Die Energiewende durch Bürgerenergiegenossenschaften voranbringen “ Windräder am Heiligenberg?

Die Grüne Liste Bensheim – die Grünen lädt ein:

„Die Energiewende durch Bürgerenergiegenossenschaften voranbringen“
Windräder am Heiligenberg?

Mittwoch, 28.9.2011, 20:00 Uhr
Haus am Markt, Marktplatz, Bensheim

Jetzt, da Kernkraftwerke endlich abgeschaltet sind oder werden, müssen andere Formen der Energieerzeugung forciert werden, um
großflächig regenerative Stromerzeugung voranzubringen.
Dabei sind Bürger-Energiegenossenschaften sowohl effiziente Träger als auch Finanzierungsformen für lokale Stromerzeugungsprojekte, z.B. Windkraftanlagen am Heiligenberg oder Kesselberg auf Bensheimer Gemarkung.

Eingeladen sind
• Michael Jost (Energiegenossenschaft Starkenburg eG)
• Fritz Noss (Bürger-Energie Bergstrasse eG iG)
• Dr. Peter Müller (GGEW Vorstand)
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer. Die Einladung ist zum Weitergeben gedacht.

Hanns-Christian Wüstner
Sprecher der Grünen Liste Bensheim

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Jakobsweg 18
D-64625 Bensheim
Tel. +49 (6251) 1385701
Fax +49 (6251) 583537
Mail hc.wuestner@gmx.de

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AKWEnde Rundbrief 73 vom 20.9.2011

Bitte rechts oben klicken zum Vergrößern und downloaden.

Nachttanzblockade – Nachlese

Die Prozesse gegen Teilnehmer der Nachttanzblockade gehen weiter.
Hier die Termine der nächsten Prozesse :
> 26.09 9:00 Uhr
> 20.10. 15.45 Uhr
> 27.10. 11.oo Uhr
> 09.11. 11.30 Uhr
jeweils Amtsgericht Karlsruhe.
Mehr Info unter: http://www.nachttanzblockade.de/

Fukushima mahnt: Bevölkerung vor atomaren Gefahren schützen

Fukushima mahnt: Bevölkerung vor atomaren Gefahren schützen
Bündnis solidarisiert sich mit heutiger Großdemonstration in Tokio

Ein Bündnis von Anti-Atom-Initiativen unterstützt die Forderung der Demonstranten heute in Tokio nach einem Ende der zivilen Nutzung der Atomenergie in Japan. Sechs Monate nach dem Atom-Gau verweigert die japanische Regierung den Menschen im Unglücksgebiet von Fukushima immer noch dringend benötigte Hilfe. Bis heute existiert kein staatliches Evakuierungsprogramm für Japanerinnen und Japaner, die weiter als 20 Kilometer vom havarierten Reaktor entfernt leben.

Dabei werden in weiter von Fukushima-Daiichi entfernten Gebieten sogenannte „Hot Spots“ entdeckt. Das sind Gebiete, in denen die radioaktive Strahlung besonders hoch ist. Auch noch bis zu 60 Kilometer vom Katastrophenreaktor entfernt wurden Messungen der unabhängigen japanischen Organisation „Citizens Radioactivity Measuring Station“ zufolge auf einem Kinderspielplatz mehr als 60 Mikrosievert pro Stunde festgestellt. Normal wären weniger als 0,1 Mikrosievert pro Stunde.

Der wissenschaftliche Berater der japanischen Präfektur Fukushima Prof. Shunichi Yamashita, behauptet, bis zu einer Strahlendosis von 100 Millisievert pro Jahr bestehe für die Menschen keine Gesundheitsgefahr. Letzte Woche war er Hauptredner auf dem internationalen Expertensymposiums zu „Radioaktivität und Gesundheitsrisiken“ der Nippon Foundation, zu dem kein einziger atomenergie-kritischer Wissenschaftler geladen war. Vertreter internationaler Nichtregierungsorganisationen haben einen Protestbrief an das Vorbereitungskomitee versendet.

Die radioaktive Strahlung schädigt das Erbgut insbesondere bei Kindern und Embryos. Dies kann zu Fehlgeburten, Missbildungen und Krebs führen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Folgen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobylkatastrophe werden bis heute durch ein Abkommen aus dem Jahre 1959 zwischen der Internationalen Atomenergieagentur IAEA und der Weltgesundheitsorganisation WHO unterdrückt.

Die WHO hat die Definitionshoheit der Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung an die IAEA abgegeben. Deren satzungsgemäßes Ziel ist jedoch die Förderung der Atomenergie. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat unzähligen Menschen Leben und Gesundheit gekostet. Das verharmlost und unterschlägt die WHO bis heute. In gleicher Weise wird jetzt den Menschen in Fukushima Hilfe vorenthalten. Diese Ignoranz gegenüber den Opfern nuklearer Katastrophen ist unerträglich.

Angesichts des gigantischen Ausmaßes der Verstrahlung in Fukushima fordern wir die internationale Gemeinschaft auf, sich dafür einzusetzen, dass die WHO ihre satzungsgemäßen Aufgaben auch bei nuklearen Katastrophen uneingeschränkt, unzensiert und unabhängig wahrnehmen kann.Das bedeutet uneingeschränkte Information, bestmöglichen Schutz der Bevölkerung und die größtmögliche Vorsorge vor nuklearen Gefahren. Im Katastrophengebiet von Fukushima ist dies unverzüglich umzusetzen!

Redaktioneller Hinweis: Ein breites Bündnis von Anti-Atom-Initiativen protestiert heute in Tokio unter dem Motto „Tschüss Atomenergie“. Prominenter Unterstützer ist der Literaturnobelpreisträger Kenzaburô Ôe.
Weitere Informationen unter sayonara-nukes.org/english/

Unterstützter und Kontakt:

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung
.ausgestrahlt – gemeinsam gegen atomenergie
Bundesweites Bündnis: montags gegen Atomkraft und für Demokratie, Franz Botens
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
AKWEnde Bergstraße
Südblockade 2011
Nachttanzblockade 2010
Umweltinstitut München
Stop New Nuclear, Großbritannien
Fukushima Network for Saving Children from Radiation, Japan

Das Orginal findet Ihr hier: http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/110919_fukushima_mahnt.pdf

Die Mär von der Abhängigkeit vom ausländischen Atomstrom ist widerlegt Deutschland ist weiterhin Stromexporteur

20.09.2011: Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Die Mär von der Abhängigkeit vom ausländischen Atomstrom ist widerlegt
Deutschland ist weiterhin Stromexporteur

Zu der Feststellung des statistischen Bundesamtes, dass Deutschland immer noch 17 Prozent mehr Strom exportiert als importiert, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Als kürzlich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) meldete, dass die Stromimporte aus Tschechien im ersten Halbjahr um 673 Prozent gestiegen seien, sorgte das für Schlagzeilen und etliche Kommentatoren kritisierten, dass nach der Stilllegung von Atomkraftwerken in Deutschland nun tschechischer Atomstrom die Lücken füllen müsse. Einige Tage später musste der BDEW kleinlaut eingestehen, dass er sich verrechnet hatte und es nur eine Steigerung von 15,7 Prozent gibt. Dieses Dementi war dann aber fast nirgends nachzulesen.

Nun legt das Statistische Bundesamt nach und zeigt, dass Deutschland immer noch deutlich mehr Strom ins Ausland liefert, als von dort eingeführt wird. Die Mär von der Abhängigkeit vom ausländischen Atomstrom ist widerlegt.

Zwar wird aus Tschechien und Frankreich mehr Strom in die Bundesrepublik eingeführt, als diesen Ländern geliefert wird. Aber auch dafür gibt es Gründe, die nicht ins Wunschbild der Atomkraftfreunde passen: So ist ein Teil der Importe aus Tschechien Windstrom aus Norddeutschland, der über das polnische und tschechische Netz nach Bayern geliefert wird. Und der Strom aus Frankreich ist teilweise Transitstrom für Italien, der über Deutschland und die Schweiz weitergeleitet wird.“

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.

http://www.ausgestrahlt.de/startseite.html

RWE muss Biblis zurückbauen

Keine atomare Kaltreserve in Biblis: Stromanbieter RWE muss zurückbauen
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Die letzte Hoffnung für einen Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Biblis B ist mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur über die Kaltreserve zerstört.
Der Stromanbieter RWE wird nun die Voraussetzungen für einen Rückbau der Anlage schaffen, während in der Politik breite Zustimmung für den Verzicht auf eine atomare Reserve geäußert wird.
Der Reaktor in Biblis B war in den vergangenen Wochen immer wieder als möglicher Standort für eine atomare Kaltreserve genannt worden. Hier sollte im Notfall zusätzliche Energie bereitgestellt werden, falls die Stabilität der Stromnetze unter bestimmten Voraussetzungen gefährdet sein sollte. Laut Bundesnetzagentur ist eine Kaltreserve dringend notwendig, um künftige Stromschwankungen und Engpässe beherrschen zu können. Bei ungünstigen Wetterlagen im Winter könnte es nach dem Atomausstieg zu solchen Problemen kommen, wenn die erneuerbaren Energien den Strombedarf nicht voll decken können.
Die Netzagentur gab am Mittwoch bekannt, dass die Kaltreserve ausschließlich konventioneller Art sein soll. Mehrere Kohlekraftwerke werden hierfür bereitgestellt. Diese Kraftwerke gelten ohnehin als besser geeignet, weil sie im Gegensatz zu Atomkraftwerken schneller auf Schwankungen im Stromnetz reagieren können. Der Stromanbieter RWE könnte Teile von Biblis aber möglicherweise dennoch nutzen. Ein Vorschlag sieht vor, die Turbinen weiterhin zur Stromerzeugung einzusetzen – dann allerdings ohne nukleare Komponente. Breite Zustimmung gab es von allen Seiten des politischen Spektrums. Sowohl die hessische Landesregierung als auch die Opposition begrüßten das Ende von Biblis B als richtige Entscheidung.

Quelle / Originallink: http://www.strompreisvergleich-kostenlos.de/blog/771/771_keine-atomare-kaltreserve-in-biblis%3A-stromanbieter-rwe-muss-zurueckbauen.html