Archiv für März 2011

RWE klagt gegen die Abschaltung von Block A des AKW Biblis

Profit hat Vorrang vor Sicherheit der Bevölkerung

Der Energiekonzern RWE macht Ernst: Das Unternehmen klagt gegen die Abschaltung seines Atomkraftwerks im hessischen Biblis. Der größte deutsche Anbieter E.on will gegen das Moratorium der Regierung jedoch nicht juristisch aktiv werden.
Berlin – So einfach will zumindest ein Energiekonzern die Bundesregierung nicht davonkommen lassen: RWE will gegen die vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis A in Hessen klagen. Die Klage wird an diesem Freitag beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel eingereicht. Unternehmenskreise bestätigten SPIEGEL ONLINE entsprechende Berichte. Man sei schon aus aktienrechtlichen Gründen dazu verpflichtet, hieß es weiter. Zugleich wurde betont, dass man die Sicherheitsüberprüfung an sich begrüße.

Für das ebenfalls stillstehende AKW Biblis B soll keine Klage eingereicht werden, da es ohnehin wegen einer Revision stillstand und eine Anweisung der hessischen Atomaufsicht zum Abschalten daher nur für Biblis A erging.

Die Regierung hatte die Stilllegung der sieben ältesten AKW mit Verweis auf Paragraf 19, Absatz 3 des Atomgesetzes angeordnet. Danach kann die Stilllegung eines Kernkraftwerks verlangt werden, wenn Gefahren für Leben, Gesundheit oder Sachgüter bestehen. Umweltminister Norbert Röttgen hatte die Anwendung als vorsorgende Maßnahme nach den Ereignissen in Japan begründet.

Mehrere Juristen halten diese Auslegung für sehr gewagt und sehen die Abschaltung juristisch auf wackligen Füßen. Sollte RWE Recht bekommen, stünde das derzeitige Atom-Moratorium infrage. Deutschlands größter Energiekonzern Eon hatte zuvor erklärt, dass er nicht gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung klagen will.

RWE-Chef Jürgen Großmann hatte wiederholt argumentiert, dass die deutschen Anlagen auf einem sehr sicheren Stand seien, daran habe sich auch durch die Katastrophe in Fukushima nichts geändert.
Quelle: spiegel online

Unsre Position ist klar und deutlich:
Was vom Netz ist – bleibt vom Netz !
Atomausstieg sofort !
Energiewende jetzt !

Film „Die 4.Revolution-Energy Autonomy in Bensheim

Einladung zur Filmvorführung „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ in Bensheim

Das Atomkraft nicht sicher ist, steht spätestens seit den Geschehnissen in Fukushima fest.
Zudem ist die Frage nach der Lagerung des strahlenden Mülls bislang ungeklärt.
Deshalb ist es jetzt mehr als notwendig aus der Atomkraft auszusteigen und eine
Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien zu ermöglichen.
Wie das aussehen könnte und welche Möglichkeiten es bereits gibt, zeigt der Film „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“.

Die BUNDjugend Bergstrasse lädt deshalb zur Filmvorführung am 2.4.2011 in Bensheim im Haus am Marktplatz ein.
Beginn ist um 19 Uhr.

Mahnwache 4.4.11 Heppenheim

Weitere Mahnwachen:
Bensheim Mittelbrücke (bei Kaufhaus Ganz) 18 Uhr

Lorsch Klosterhalle 18 Uhr

Darmstadt Marktplatz 18 Uhr

Nachrüstung von Biblis A gestoppt

30.03.2011
Nachrüstung von Biblis A vorerst gestoppt
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Der Energiekonzern RWE hat die Nachrüstung des ältesten deutschen Atommeilers Biblis A vorerst gestoppt. Eine entsprechende Meldung der Hörfunkwelle hr-Info bestätigte der Sprecher des hessischen Umweltministeriums, Thorsten Neels, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd.

Das Wiesbadener Ministerium hatte mit Blick auf die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke bereits im Dezember Nachrüstungen für Biblis A gefordert, bei denen es auch um eine Erhöhung der Erdbebensicherheit gehen sollte. Diese Nachrüstungen wären die Voraussetzung für die Inanspruchnahme des zusätzlichen Stromkontingents gewesen, denn die Reststrommenge nach dem rot-grünen Atomkonsens wäre schon im Juli ausgelaufen.

Offenbar mit Blick auf das dreimonatige Atommoratorium und die angekündigte Sicherheitsüberprüfung hat RWE dem Ministeriumssprecher zufolge jetzt die Planung und Vorbereitung für die Nachrüstung gestoppt. Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) hatte zuvor bereits öffentlich die Erwartung geäußert, dass Biblis A nach den drei Monaten nicht mehr ans Netz gehen werde.

Ursprünglich wollte der Betreiber RWE Biblis A im Juni für acht Monate abschalten, um die Nachrüstungen in Angriff zu nehmen. Nach der Reaktorkatastrophe in Japan hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer aber schon Mitte März die dreimonatige Abschaltung der sieben ältesten Atommeiler in Deutschland veranlasst.

Quelle / Originallink: http://de.news.yahoo.com/17/20110330/tbs-nachruestung-von-biblis-a-vorerst-ge-0455764_1.html

Vorbereitung „Sternmarsch auf Biblis“ am Ostermontag

Tschernobyl Web

Mithelfen? Ja bitte!
Helfende Hände gesucht!

Eine Aktion wie der Aktionstag in Biblis am 25.4.2011 benötigt viele engagierte helfende Hände. Wenn auch Du Dir vorstellen kannst, an dem Tag aktiv zu sein und Deine Hilfe mit einbringen möchtest, dann schreibe eine E-Mail an biblis@tschernobyl25.de oder akwende@googlemail.com
Gerne kannst Du auch Deine Freunde oder Deine Organisation fragen, ob Ihr zusammen eine komplette Aufgabe übernehmen wollt.
Wir freuen uns über Deine Mithilfe!!!

Im Folgenden findest Du eine Übersicht aller Aufgaben, die an dem Tag anfallen werden.
1. Beschilderung aushängen und aufbauen

(5-10 Leute ab 8 Uhr morgens)
2. Infopunkte in Biblis

Informationen über Zufahrten zu den Parkplätzen für Busse und PKW verteilen und Begrüßung der Ankommenden

Ortseingang Biblis West (3 Leute)
Ortseingang Biblis Süd (3 Leute)
Ortseingang Biblis Nord (3 Leute)
Bahnhof Biblis (2 Leute)

3. Verkehrssicherung und Parkplätze

Einteilung der Parkplatzflächen
Parkplatzzufahrt und -ausfahrt einrichten

(3-5 Leute ab morgens)
4. Toiletten

kontrollieren, reinigen, volle sperren, zusätzliche öffnen
(2-3 Leute)
5. Bühne

Aufbau und Umbau, Abbau
(1-2 Leute)
6. Pressezelt

Aufbau und Abbau
(1-2 Leute)
7. Kinderbereich betreuen

Aufbau, Abbau und Betreuung
(1-2 Leute)
8. Technik

Aufbau, Umbau, Abbau und Betreuung, abhängig von Bands
(1-2 Leute)
9. Essen

Helfen in der Küche: Gemüse schneiden, Abwaschen, Müll entsorgen
Kuchenstand: „Die ganze Bäckerei: 200+X Kuchen gegen Atomkraft“
(10-15 Leute ganztägig im Schichtdienst)

10. Trinken

Betreuung eines Trinkwasseranschlusses oder Trinkwasserfasses
(1-2 Leute)
Stand mit Kaffee
(ca. 8 Leute im Schichtdienst)
Stand mit Getränken
(10-15 Leute im Schichtdienst)

11. Abfall

Abfallbeseitigung vor, während und nach der Veranstaltung:

im Parkplatzbereich
an der Kirche
am Gedenkfeld

Säcke aufhängen, Schilder malen, Säcke leeren / tauschen. Container zur Entsorgung ordern, befüllen, leeren lassen. Endreinigung
(ca. 5-8 Leute)
12. Eigener Infostand an der Kirche

Verkauf von Fahnen, Buttons, Schlüsselanhängern; Spendenwerbung während der Demo; „Fundbüro“ und Hilfestellung für Gestrandete
(ca. 5 Leute)
13. Ordner

(30 Personen)
14. Gräberfeld aufbauen

Bereich absperren, Aufstelllöcher für Kreuze in den Boden rammen, Hilfe beim Aufstellen der Kreuze
(5 Personen)
Planung/ Organisation/ Vorbereitung

Nicht nur am Aktionstag selbst, sondern auch in der Vorbereitungsphase werden noch helfende, schreibende, malende, telefonierende Hände gesucht. Also scheut Euch nicht uns zu kontaktieren, wenn ihr bereits jetzt aktiv werden wollt!
Nach dem Fest ist…
…vor dem Aufräumen: Auch nach dem großen Spektakel können wir jede helfende Hand gebrauchen, die noch etwas Zeit erübrigen kann und uns dabei unterstützt, aufzuräumen und abzubauen.

Strahlung in Fukushime steigt unaufhörlich

Zur aktuellen Lage in Japan ein taz-Artikel
lMEHR STRAHLUNG IN FUKUSHIMA
Sicherheitszone dringend ausweiten

Greenpeace fordert wegen mehr radioaktiver Strahlung die Ausweitung der Sicherheitszone um Fukushima. Die Arbeiter sind am Ende ihrer Kräfte. Und der Wind dreht wieder auf Tokio.

TOKIO dpa | Der Kampf gegen den Super-GAU in der Atomruine von Fukushima zermürbt die Arbeiter, zugleich wird immer mehr radioaktive Strahlung gemessen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte die Ausweitung der Sicherheitszone um das Kernkraftwerk Fukushima. Experten der Organisation stellten eine erhöhte Radioaktivität nördlich von Fukushima fest.

Im Meerwasser vor dem Unglücksreaktor wurde eine sehr hohe Konzentration von radioaktivem Jod entdeckt. Die Radioaktivität habe das 3355-Fache des zulässigen Wertes erreicht, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Japans Ministerpräsident Naoto Kan bezeichnete die Entwicklung als „unvorhersehbar“.

Die Einsatzkräfte versuchen unter kaum erträglichen Bedingungen, das AKW zu kühlen. Nach Experten-Einschätzung kann es Monate dauern, bis eine Kernschmelze endgültig abgewendet ist. Greenpeace-Messungen zeigten in dem 7000-Einwohner-Ort Iitate, 40 Kilometer nordwestlich des Kraftwerks, eine Strahlenbelastung von bis zu zehn Microsievert in der Stunde. Um Tsushima seien sogar 100 Microsievert pro Stunde gemessen worden.

Jan van de Putte, Strahlenexperte von Greenpeace, sagte: „Es ist für die Menschen eindeutig nicht sicher, in Iitate zu bleiben, vor allem für Kinder und schwangere Frauen. Sie könnten die maximal zulässige jährliche Strahlendosis in nur wenigen Tagen abbekommen.“ Die japanische Regierung hat bisher eine 20 Kilometer-Evakuierungszone um das Atomkraftwerk errichtet.

Die US-Regierung erwartet nur eine langsame Stabilisierung der Lage. „Derzeitige Informationen lassen vermuten, dass die Reaktoren sich langsam von dem Unfall erholen“, sagte der designierte Vize-Energieminister Peter Lyons am Dienstag vor einem Ausschuss des Senates in Washington. Nach Einschätzung der internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist die Lage in Fukushima weiter sehr ernst. Der Nachweis von Plutoniumspuren in Bodenproben aus der Umgebung des Atomkraftwerks könnte darauf hindeuten, dass eine „sehr kleine Menge“ des hochgiftigen Schwermetalls aus der Atomruine freigesetzt worden sein könnte.

Die Arbeiter in dem Katastrophen-Kernkraftwerk Fukushima sind zunehmend ausgebrannt und ihre Angst vor dauerhaften Gesundheitsschäden wächst. Das sagte ein Manager einer Vertragsfirma des Betreibers Tepco der Zeitung Asahi Shinbun. Zwar gingen die Einsatzkräfte immer wieder in die zerstörten Reaktorblöcke, um die Reaktoren zu kühlen und einen Super-GAU zu verhindern, doch seien die Arbeiter angesichts der endlosen Schwierigkeiten zunehmend nervöser. Man achte darauf, dass Tepco die Spezialisten nicht zu hohen Risiken aussetze, sagte der Manager, der namentlich nicht genannt wurde.

Sorgen ums Wetter

Sorgen bereitet derzeit auch das Wetter. Am Mittwoch werde der aufs Meer wehende Wind seine Richtung ändern. Dann tragen Böen die radioaktiven Partikel aus Fukushima in Richtung der Millionen-Metropole Tokio. „Dort steigt die Konzentration folglich an, allerdings deutlich verdünnt gegenüber der Ausgangsregion“, sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorher.

Am Donnerstag werde der Wind seine Richtung aber wieder Richtung Meer ändern. Ein weiteres ungelöstes Problem ist das strahlende Wasser in der Atom-Ruine. Zwar ist das Wasser im Keller des Fukushima-Reaktors 1 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo vom Mittwoch sank der Wasserstand auf die Hälfte. Eine Hauptaufgabe der Einsatzkräfte ist das Abpumpen des gesamten verseuchten Wassers, doch die Arbeiter wissen derzeit nicht, wohin mit der hochgiftigen Flüssigkeit aus Block 2 und 3. Es fehlte an Tanks.

Der französische Atomkonzern Areva wird fünf Nuklear-Experten ins Krisengebiet schicken. Sie sollen die japanischen Arbeiter dabei unterstützen, das radioaktiv verseuchte Kühlwasser aus den teilweise zerstörten Reaktorblöcken herauszupumpen.

Angesichts der Energieknappheit erwägt die japanische Regierung die Einführung der Sommerzeit, damit große Unternehmen Energie sparen. Bisher hatte das Land die Sommerzeit nicht eingeführt. Nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe musste Tokio den Strom in einigen Regionen zeitweise abschalten. Experten befürchten eine anhaltende Energieknappheit. Der Chef des japanischen Atom-Konzerns Tepco, Masataka Shimizu, musste derweil wegen Bluthochdruck und Schwindelgefühlen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Url.: http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/sicherheitszone-dringend-ausweiten/

Der Super-Gau in Fukushima

Die japanische Regierung geht davon aus, dass im AKW Fukushima-1 eine Kernschmelze im Gange ist. Der Betreiber Tepco rechnet mit einem langen Rettungseinsatz.
28.3.2011
Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-1 kommt es jetzt darauf an, ob die teilweise eingesetzte Kernschmelze eingedämmt werden kann, um einen Super-GAU zu verhindern. Im Reaktorblock 2 ist es nach Einschätzung der japanischen Regierung bereits „vorübergehend“ zur Schmelze von Brennstäben gekommen. Darauf deute die im Wasser des dortigen Turbinengebäudes entdeckte hochgradige Radioaktivität hin, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. In dem Wasser waren mehr als 1000 Millisievert pro Stunde gemessen worden. In Deutschland beträgt die normale natürliche Strahlung etwa zwei Millisievert pro Jahr.

Der Betreiber der Anlage, Tepco, hatte zuvor seine Angaben korrigiert und spricht jetzt noch von einer 100.000fach höheren Konzentration als normal. Zuvor war gemeldet worden, die Strahlung sei 10 Millionen Mal höher als sonst. Regierungssprecher Edano kritisierte Tepco scharf für den Umgang mit den Messwerten. Das sei „inakzeptabel“, sagte er. Die Regierung habe Tepco angewiesen, dies nicht zu wiederholen.

Der AKW-Betreiber rechnet selbst mit langwierigen Arbeiten an Fukushima-1. Leider gebe es keinen konkreten Zeitplan, um klar zu sagen, in wie vielen Monaten oder Jahren die Krise vorbei sei, sagte der Tepco-Vizepräsident Sakae Muto. Der Atom-Experte Najmedin Meshkati von der University of Southern California sagte, die Situation sei deutlich ernster, als angegeben. „Das ist deutlich mehr als das, was eine Nation alleine bewältigen kann.“ Meshkati forderte ein Eingreifen des UN-Sicherheitsrates.

Derweil setzten die Arbeiter in dem AKW ihre Bemühungen fort, hochradioaktives Wasser aus den Gebäuden der Anlage zu beseitigen. Das ist notwendig, damit nicht noch mehr Arbeiter verstrahlt werden. Am Donnerstag erlitten zwei Arbeiter in Reaktorblock 3 schwere Verbrennungen, nachdem ihnen strahlenverseuchtes Wasser in die Schuhe gelaufen war.

Zudem arbeiteten die Einsatzkräfte weiter daran, die Kühlung für die Reaktoren wieder in Gang zu bekommen. Sie versuchen Tepco zufolge, für das Einleiten von Süßwasser in die Druckkessel statt der bisher benutzten Feuerwehrpumpen elektrische Pumpen einzusetzen und dadurch den Zufluss von Wasser in die Druckkessel zu stabilisieren. Im Reaktor 2 sei dies bereits erreicht, nun wolle man auch die Pumpen in den beiden Reaktoren 1 und 3 umstellen. Laut Tepco könnte es sein, dass die Druckkessel aller drei Reaktoren beschädigt sind. Grund sei, dass die Kessel noch nicht mit Wasser gefüllt seien.

Ein weiteres Nachbeben der Stärke 6,5 im Nordosten Japans hatte laut den Betreibern zunächst keine Konsequenzen für das havarierte AKW. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der nationalen Meteorologischen Behörde in knapp sechs Kilometer Tiefe vor der Küste der Unglücksprovinz Miyagi in einer Entfernung von 163 Kilometern von Fukushima.

Die Region war vor gut zwei Wochen von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,0 sowie einem Jahrhundert-Tsunami schwer zerstört worden. Mehr als 10.800 Menschen verloren ihr Leben, rund 16 000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Noch immer müssen mehr als 243.000 Menschen in Notunterkünften ausharren. Die Behörden warnten die Bewohner auch für die nächste Zeit vor weiteren Nachbeben.

QUELLE: dpa, Reuters
ADRESSE: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-03/akw-fukushima-kernschmelze

Grün-Rot gewinnt die Wahlen im Südwesten

Grün – Rot hat die Wahlen im Südwesten gewonnen, nicht ganz unerwartet, aber in diesem
Ausmaß doch überraschend.
Herzlichen Glückwunsch nach Stuttgart und Mainz.
Ein Teil dieses Erfolges kann sich die Anti-AKW-Bewegung auf ihre Fahnen schreiben
Zeit um die Hände in den Schoß zu legen? Ich glaube kaum.
Es wird Schwarz – Gelb zwar schwer fallen, zu ihrer alten Atom-Politik zurück zu kehren,
aber noch ist kein einziger der alten Schrottmeiler endgültig vom Netz.
Wir werden sehr genau hinschauen müssen, was jetzt passieren wird.
Grün -Rot hat es jetzt in der Hand, AKW`s still zulegen und eine unumkehrbare Wende in der Energiepolitik
einzuleiten.
Aber es sei Ihnen ins Stammbuch geschrieben:
Wir wollen nicht zurück zu alten Kompromissen !
Auch 2017 ist zu lang, um den letzten Meiler abzuschalten !
Ausstieg aus dem Atomenergie jetzt und weltweit !
Energiewende jetzt !

Michael

Atomfaust

250 000 forden den sofortigen Atomausstieg !

Ca. 250 000 haben gestern unter dem Motto “ Fukushima mahnt- Alle Atomkraftwerke abschalten !“ für den sofortigen Ausstieg
aus der Atomkraft demonstriert.
Gleichzeitig machten sie auch deutlich, was sie von dem „Ausstieg a la Schwarz-gelb“ halten, nämlich – nichts!
Dank des Statements „unseres“ Wirtschaftsministers Brüderle , können wir vorher sehen, was kommen wird,
man „opfert“ 1-2 alte Meiler und der Rest ist nach den Wahlen wieder sicher und soll wieder ans Netz.
Ob das die Rettung ist, wir werden sehen.
RWE und EON wollen gegen die Abschaltungen klagen, alles für den Profit – wie gehabt.

Nicht nur den Castor-auch die AKW`s

Von AKW-Blockade

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Wie geht es weiter nach dem Moratorium ?
Die Wahlen vorbei – die AKW`s wieder hochfahren ?
Nicht mit uns !!
Wir wehren uns und stellen uns x-tausendmal quer!!
https://www.x-tausendmalquer.de/
Hier findet Ihr den Text zur Blockade von AKW`s
Unterschreibt ihn oder zeigt Euch solidarisch mit den Unterzeichnern.