Archiv für November 2010

Rundbrief 21-30

Rundbrief Nr. 21 vom 24.3.10
Rundbrief Nr. 22 vom 1.4.10
Rundbrief Nr.23 vom 11.4.10
Rundbrief Nr.24 vom 22.4.10
Rundbrief Nr. 25 vom 28.4.10
Rundbrief Nr. 26 vom 11.5.10
Rundbrief Nr. 27 vom 18.5.10
Rundbrief Nr. 28 vom 26.5.10
Rundbrief Nr. 29 vom 7.6.10
Rundbrief Nr. 30 v0m 15.6.10

Rundbriefe 11-20

Rundbrief Nr.11 vom 18.1.10
Rundbrief Nr. 12 vom 22.1.10
Rundbrief Nr. 13 vom 25.1.2010
Rundbrief Nr. 14 vom 1.2.10
Rundbrief Nr. 15 vom 8.2.10
Rundbrief Nr. 16 vom 16.2.10
Rundbrief Nr. 17 vom 23.2.10
Rundbrief Nr. 18 vom 2.3.10
Rundbrief Nr. 19 vom 9.3.10
Rundbrief Nr. 20 vom 16.3.10

Karlsruher Atommüll

Ich möchte mal wieder einen Artikel vom BUND einstellen:

Stuttgart/ Karlsruhe. Zum Abschluss der Verglasung der 60.000 Liter hochradioaktiver Atomsuppe in der Wideraufbereitungsanlage Karlsruhe (WAK) meint Berthold Frieß, Landesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Es ist gut, dass dieses äußerst
gefährliche Pulverfass, das nur 11 Kilometer vom Stadtzentrum Karlsruhe lagerte, etwas entschärft wurde.“

Was positiv für die Bevölkerung in der Region Karlsruhe ist, hat an anderer Stelle negative Folgen. Die Castorbehälter sollen in das oberirdische Zwischenlager in Lubmin an der Ostsee gebracht werden, wo sie in luftigen Hallen stehen und permanent Strahlung abgeben. „Die Aufbewahrung des Atommülls in Castorbehältern ist keine Lösung sondern lediglich eine Verlagerung des Problems. Niemand weiß wo der Atommüll letztendlich hin soll. Weder in Deutschland noch sonstwo auf der Welt gibt es ein sicheres Endlager für die hochgefährlichen atomaren Hinterlassenschaften. Nur der Ausstieg aus dieser Risikotechnologie kann diesen Irrsinn beenden“, erläutert Frieß weiter.

Es sind fünf riesengroße Castorbehälter die derzeit noch auf dem Geländer der WAK lagern. Diese müssen laut Genehmigung über Schienenwege abtransportiert werden. „Im Klartext heißt das: Die Castoren werden bereits auf den ersten Kilometern fast durch die Wohnzimmer der Bürger
rollen: Auf Stadtbahngleisen soll der Atommülltransport die Wohngemeinde Eggenstein-Leopoldshafen und die westlichen Stadtteile von Karlsruhe durchqueren. Eine unmittelbare Gefährdung der Bevölkerung kann nicht ausgeschlossen werden“, führt Frieß weiter aus.

Ein unrühmliches Kapitel der Verglasung der Atomsuppe sind ihre enormen Kosten, die größten Teils vom Steuerzahler getragen werden. Die Kosten sind von ursprünglich kalkulierten 370 Millionen Euro auf heute geschätzte 2,6 Milliarden regelrecht explodiert. Und der Abriss der
Gesamtanlage wird mindestens bis ins Jahr 2023 dauern – weitere Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen.

Castor-Transport News

Hier ein Bericht des mdr zum geplanten Castor-Transport am 15./16. September

Rundbrief-Archiv

Es füllt sich, das Rundbrief-Archiv, schaut mal nach was vor einem Jahr los war.

Rundbrief Nr. 1-10

Rundbrief Nr. 10 vom 13.1.10
Nr. 9 fehlt nicht, ist nur eine Terminberichtigung, nicht archivwürdig, habe ich beschlossen.
Rundbrief Nr.8 vom 12.1.10
Rundbrief Nr. 7 vom 6.01.10
Rundbrief Nr.6 vom 5.1.10
Rundbrief Nr.5 vom 22.12.09
Rundbrief Nr. 4 vom 19.12.09
Rundbrief Nr. 3 vom 17.12.09
Rundbrief Nr. 2 vom 15.12.09
Rundbrief Nr.1 vom 14.12.09

Weniger Mädchen in der Nähe von AKW´s

Ulmer Ärzteinitiative

Information der Ulmer Ärzteinitiative vom 24.11.10

Seit 40 Jahren:
Tausende weniger Mädchengeburten im Umkreis von 35 km der Atomkraftwerke
Wissenschaftlich hochsignifikanter Nachweis in einer epidemiologische Studie jetzt erbracht

In der Umgebung von Atomkraftwerken sind in Deutschland und in der Schweiz in den letzten 40 Jahren mindestens 15.000 Mädchen weniger auf die Welt gekommen, als zu erwarten gewesen wäre. Mehr dazu in der Pressemeldung der IPPNW vom 23.11.10
http://www.ippnw.de/presse/presse-2010/artikel/8225aee2a2/weniger-maedchen-in-der-umgebung-von.html

Ähnlich alamierende Ergebnisse fanden sich schon in der großen Fall-Kontroll-Studie „Kinderkrebs in der Umgebung vom Kernkraftwerken (KiKK-Studie)“ aus dem Jahr 2007, die nachgewiesen hatte: „Je näher ein Kleinkind an einem bundesdeutschen Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist das Risiko des Kindes, an Krebs und Leukämie zu erkranken.“
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/bfs_KiKK-Studie.pdf

Beiden Studien liegen ähnliche Betrachtungen zur möglichen Ursache zu Grunde: Alle Indizien weisen darauf hin, dass für beide Effekte Radioaktivität in Frage kommmt, die in Form von Radionukliden ständig von den Atomkraftwerken abgegeben und von deren Abluftkaminen in die Umgebung verteilt werden.

Der Info-Film der IPPNW “ Kinderkrebs um Atomkraftwerke“ zeigt einfach und verständlich Zusammenhänge und fatale Effekte auf, die von radioaktiven Isotope im Körper eines Embryos ausgelöst werden können.
http://www.youtube.com/user/IPPNWgermany

Interessantes Detail bei der Studie über die fehlenden Mädchengeburten: Der Haupteefekt ist ringförmig im Umkreis von 35 Kilometern um alle Atomkraftwerke zu beobachten. Das weist auf eine Abgabe von Noxen über die Luft und über Schwebstoffe hin, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den Abluftkaminen der Atomkraftwerke stammen (woher sonst?).

Natürlich geschieht die Abgabe der radioaktiven Isotope aus Atomkraftwerken „heutzutage“ immer im Rahmen der „heutzutage“ erlaubten Strahlenschutz-Grenzwerte: Die Frage ist nur: „Stimmen die Regelwerke für diese Grenzwerte wirklich (noch) – „heutzutage“)?

Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den Strahlenschutz zu verbessern. Der Strahlenempfindlichkeit von Embryonen und Kleinkindern sollte adäquat Rechnung getragen werden. Wir brauchen dafür als Strahlenschutzstandart einen „Reference Embryo“, der den bisherigen „Referencen Man“ ablöst. Weil die Bundesregierung der IPPNW darauf schon seit 2009 keine Antwort gibt (geben kann?), kann die Petition der IPPNW (bisher über 4500 Unterstützer) immer noch von jedermann und jederfrau online unterstützt werden bei:
http://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/petition-fuer-einen-besseren-strahlenschutz.html

Diese eMail darf weiter gegeben werden – danke für die Unterstützung

viele Grüße
Reinhold Thiel

Castor-Alarm !

Du hast dich in den letzten Monaten, Wochen, Tagen in der
Tag-X-Alarm-Liste eingetragen.
Das Datum fuer den Transport der fuenf Castorbehaelter von Cadarache nach
Lubmin und ein entsprechender Aktionsplan stehen fest:
+++
11. Dezember, 13 Uhr
Auftakt-Gross-Demo in Greifswald, Marktplatz
Nähere Infos zur Anreise (Busse, Bahn, Trecker, Rad) erfährst du in den kommenden Tagen über unsere Homepage www.lubmin-nix-da.de
11.-14.Dezember Diverse Kleingruppenaktionen, Blockadetrainings und Erkundung der Gegend. Es wird Schläfplätze geben (hauptsächlich indoor).
14. Dezember
Transport rollt in Cadarache los
15. Dezember
Aktionen in Greifswald, Lubmin und natuerlich entlang der gesamten
Transportstrecke
16. Dezember
geplanter Ankunftstag des Zugs in Lubmin
+++
Aktuelle Infos findet ihr nach wie vor bei
http://www.lubmin-nix-da.de/
http://www.twitter.com/lubmin_nix_da

und direkt bei Menschen unter
„anti-atom-hro@systemausfall.org“

oder 0170 12 2323 9 (das Infotelefon)
Das Motto: Schoene Bescherung! Wir wollen weder Atomstrom noch Atommuell,
wir wollen die sofortige Energiewende!
Wir freuen uns auf viele Unterstuetzer_innen, Demonstrant_innen, und tolle
Aktionen von Cadarache bis Lubmin!
Ab der Auftaktdemonstration gibt es Schlafplätze in Greifswald und entlang der Materialstrecke zwischen Greifswald und dem Zwischenlager Nord bei Lubmin. Dort fährt nur der Castor lang. Es lonht sich also ein paar Tage freizunehmen oder Mitte der Woche wiederzukommen.
Mit sonnigen Gruessen!
Anti Atom Bündnis Nordost

Neues vom Castor im Advent

Die Hinweise verdichten sich, das am 15./16 Dezember 2 Castortransporte rollen werden

Sonntagsspaziergang 21.11. 2010 in Biblis

Ca. 50 Leute haben sich heute in Biblis zum Sonntagsspaziergang versammelt.Sie machten deutlich, das sie die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung nicht hinnehmen. Sie setzten ihe Forderungen dagegen:
Keine Laufzeitverlängerungen !
Abschaltung aller AKW`s sofort!
Keine weiteren Atommülltransporte quer durch die Republik !