Archiv für Oktober 2010

Pressemitteilung des AK.W.Ende zur Laufzeitverlängerung

Die Pressemitteilung des AK.W.Ende zur Laufzeitverlängerung findet ihr hier

Neues vom Castor Schottern

Auch Castor schottern schlägt eine , wie ich meine, sinnvolle Aktion vor.
Der Einfachheit halber übernehme ich den Text einfach:
Es ist unglaublich: Heute, zehn Tage vor dem Castor-Transport nach Gorleben,
hat der Bundestag die Verlängerung der AKW-Laufzeiten beschlossen!
Durchschnittlich 12 Jahre länger sollen die Atomreaktoren tonnenweise
strahlenden Atommüll produzieren, die Gefahr eines tödlichen Unfalls
behalten und den Energiekonzernen Milliardenprofite bescheren.

Wir sind wütend darüber, aber wir haben eine Antwort auf diese Wut: Jetzt
wird Atomausstieg wieder Handarbeit, jetzt sind wir am Zug. Beim
Castor-Transport am 1. Novemberwochenende werden wir der Politik und den
Konzernen zeigen, dass es keine Zustimmung zu ihrem Atom-Deal gibt – nicht von
uns und nicht von tausenden anderen. Gemeinsam werden wir die Castor-Schiene im
Wendland unbefahrbar machen!

Damit die Aktion gelingt müssen wir viele sein. Deswegen: Jetzt bist Du an der
Reihe! Tritt mit uns die Schotter-Email-Lawine los und lade Deine FreundInnen
ein, mit ins Wendland zu kommen und den Atommüllzug zu stoppen!

Schick‘ unsere Mobilisierungs-Email weiter an mindestens zehn FreundInnen und
Bekannte, die wiederum zehn FreundInnen und Bekannte einladen. So werden wir
den Wut über diese menschenverachtende Politik auf die Straßen und Schienen
tragen!

->-> EMAIL-ENTWURF < -<-

Hallo!

Nächstes Wochenende, am 6. und 7. November rollt wieder ein Castor-Transport
nach Gorleben. Es ist nicht irgendein Castor, sondern es ist der erste
Atommüll-Transport mit hochgefährlichem Strahlenmüll nach der Verlängerung
der AKW-Laufzeiten durch die schwarz-gelbe Bundesregierung. Schon in den
letzten Monaten sind Zehntausende auf die Straßen gegangen und haben versucht,
die Politik von diesem gefährlichen Schritt abzubringen. Und wie hilflos und
menschenverachtend diese Entscheidung durchgesetzt werden soll zeigt die
Tatsache, dass über 16.000 PolizistInnen eingesetzt werden sollen, um den
Atommülltransport durchzusetzen - im Interesse der Profite der Atomkonzerne!

Am Samstag, den 6. November findet in Dannenberg die große Auftaktkundgebung
statt. In den folgenden Tagen finden viele verschiedene Aktionen und
Demonstrationen statt - von großen Sitzblockaden bis zum massenhaften
Schottern der Castor-Schiene. Es gibt viele Gelegenheiten, den Widerstand gegen
die Atompolitik zum Ausdruck zu bringen.

Sei auch Du dabei! Komm ins Wendland und mach mit!

Zur Busbörse: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-2010/anreise.html
Zu den Camps: http://www.castor-camps.net
Zu X-1000: https://www.x-tausendmalquer.de/
Zu Castor-Schottern: http://www.castor-schottern.org

Liebe Grüße
Michael
PS. Der Castor wird natürlich auch im Süden erwartet

Längere Laufzeiten beschlossen

Der Bundestag hat heute, was ja auch nicht anders zu erwarten war, die Laufzeiteinverlängerung beschlossen.
Die Mehrheit der Bevölkerung hat die Regierung dabei nicht hinter sich, und der Protest gegen längere Laufzeiten und Castortransporte wird dadurch nicht weniger, eher im Gegenteil.
campact hat eine Unterschriftenaktion an Bundespräsident Wulff gestartet. Auf der campactseite gibt es auch einen Bericht über die Aktion in Berlin, die während der Debatte stattfand.
Meiner Meinung nach sollten wir aber uns nicht allzusehr auf Gerichte und Parteien verlassen.
Atomausstieg wird auf der Strasse gemacht.

Castor-Brückenaktion

Dem Castortransport werden sich dieses Jahr sicherlich eine große Anzahl von Menschen entgegenstellen und somit klar machen, das die Atomlobby und ihre Regierung für ihre Politik keine Mehrheit mehr haben.Laufzeitverlängerungen bedeuten noch mehr Atommüll, noch mehr Transporte quer durch das Land irgendwohin, da es ja kein Endlager gibt.
Viele werden sich im Süden und im Wendland dem Castor entgegenstellen, indem sie die Strecke blockieren oder sie schottern.
Was kann man aber tun, wenn man keine Zeit oder sich diese Aktionsform noch nicht zu eigen gemacht hat?
Zu einem gibt es die sogenannte Brückenaktion, die in einem früheren Beitrag schon vorgestellt wurde.
Verabredet Euch mit Freunden, Nachbarn, Kollegen an Stellen, wo ihr den Castor begrüßen wollt. Brücken gibt es genug.
Außerdem kann man sich den Castor natürlich auch nur anschauen oder auf ihn mit gelben X-Kreuzen an der Strecke aufmerksam machen.
Eine gute Idee könnt ihr auch hier finden, mit dem Radioaktivzeichen sieht so was im Ried bestimmt gut aus.
Auf welcher Strecke er kommt und wann, dazu werden wir hier noch was veröffentlichen.
Ihr seht man kann einiges noch tun.
In diesem Sinne: Atomausstieg bleibt Handarbeit

Der Castor rollt I

Der Castor rollt. Seit gestern ist der Castor unterwegs

Neues aus dem Wendland

Ich denke das spricht für sich:
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow
http://www.bi-luechow-dannenberg.de
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 26.10.10

Bundeswehr gegen Castor-Demonstranten?

Bundesregierung bestätigt Amtshilfe-Ersuchen – BI Umweltschutz fordert Absage des Transports: „Politische Lösung statt Eskalation“

Die Bundeswehr wird im Rahmen der Amtshilfe beim nächsten Castor-Transport nach Gorleben eingesetzt. Das bestätigt das Bundesinnenministerium am 22. Oktober auf Anfrage des Bundestagsabgeordneten Christian Ströbele.

Der Grünen-Politiker wollte wissen, ob „nach den schlechten Erfahrungen beim G-8 Gipfel in Heiligendamm insbesondere auf den rechtlich fraglichen Einsatz von RECCE-Tornado-Aufklärern, welche angeblich täglich ost-westlich die Bahnstrecke im Kreis Lüchow-Dannenberg überfliegen, sowie auf Fertigung personenbeziehbarer Film/Fotoaufnahmen durch diese Flugzeuge“ verzichtet würde.
Ein Einsatz der Tornado-Aufklärer „in Verbindung mit den Castor-Transporten ist nicht vorgesehen“, lautet die Antwort. Allerdings: „Die Bundeswehr hat auf Anträge des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport und des Bundesministeriums des Innern Unterstützungsleistungen im Rahmen der Amtshilfe (Artikel 35 Absatz 1 des Grundgesetzes) zugesagt.“
„Statt einer politischen Lösung wird nur noch auf 16.500 Polizisten und nun sogar auf die Bundeswehr gesetzt“, empört sich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). „Schwarz-Gelb provoziert die Bevölkerung durch die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und den weiteren Ausbau Gorlebens als Atommüllendlager und schickt den aufbegehrenden Bürgerinnen und Bürgern Polizei und Bundeswehr auf den Hals. Das ist ein politisches Armutszeugnis. Wir sagen nein zu derartigen Eskalation und fordern politische Lösungen ein: noch ist es Zeit, den Castor-Transport abzusagen“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
„Im Wendland herrscht kein Bürgerkrieg, sondern Bürgerinnen und Bürger begehren gegen die Lobbypolitik einer Regierung auf, die sich zum Büttel der Energiewirtschaft machen lässt – Atomkraft ist von gestern und ein Salzstock mit Wasserkontakt und Gaseinschlüssen wie in Gorleben ist nach den Ereignissen in der Asse und in Morsleben als Endlager passé.“
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

Die Antwort des Innenministeriums finden Sie auf unserer Homepage als Anhang zu dieser Pressemitteilung unter www.bi-luechow-dannenberg.de
Beachten Sie bitte auch die Homepage des Trägerkreises, der zur Demonstration am 6. November aufruft www.castor2010.de

Neuigkeiten vom Castor

Der Castor kommt – und mit ihm wichtige Neuigkeiten. Wer schon weiß, wo er den Castor begrüßen will, für den gibt es hier den
Castor-Guide. Natürlich auch für diejenigen, die sich noch nicht sicher sind. Weitere Infos auch unter Castor-Südblockade und Castor schottern. In den nächsten Tagen werden wir hier versuchen möglichst aktuell
Informationen einzustellen.
Für alle die schon wissen was sie tun, nehmt bitte mit mir Kontakt auf:
wambli51@googlemail.com

Weitere Erkundung des Zwischenlagers gestoppt

Die weitere Erkundung des Salzstocks in Gorleben ist zumindest aktuell gerichtlich gestoppt.Die Auseinandersetzung um die Eignung als Endlager für den Atommüll wird aber sicherlich weitergehen

Bilder vom Castorstrecken-Aktionstag in Biblis

Die Bilder vom Castorstrecken-Aktionstag sind im Netz bei Picasa.

Erfolgreicher Castorstrecken-Aktionstag

Vielen Dank an alle Teilnehmer des Castorstrecken-Aktionstag in Biblis,
Ihr habt diese Aktion zu dem erhofften Erfolg gemacht, zusammen haben wir der Atomlobby und ihrer Regierunggezeigt, das ihre Politik gescheitert ist.
Ca. 20 000 Menschen haben bundesweit gegen die weitere Nutzung der Atomkraft und die geplanten Laufzeitverlängerungen demonstriert und auch dabei auch deutlich gemacht, das der Castortransport auf heftigen Protest stoßen wird.
Viele werden dabei den schritt vom Protest zum Widerstand machen. In diesem Sinne:
Der Castor steht ob im Süden oder im Wendland.

PS. Die Bilder aus Biblis werden morgen im Netz stehen, schaffe ich heute nicht mehr.